Die Corona-Zahlen sinken langsam. In Bayern liegt die landesweite Inzidenz mittlerweile unter 100. Doch die Kreise an der bayrischen Grenze zu Tschechien sind weiter Corona-Hotspots. Nach den am Dienstag, den 2.2.21, veröffentlichten neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 322 deutschlandweit an der Spitze.

Corona Inzidenz: Vier Kreise aus Bayern sind Hotspots

Unter den zehn Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten sind vier Kreise aus Bayern - darunter:
  • Auf Platz drei liegt der Kreis Hof mit 283,8,
  • auf Platz sechs der Landkreis Regen mit 249,3
  • und an neunter Stelle der Kreis Wunsiedel mit 235,4.
Alle vier Landkreise grenzen an Tschechien, das mit fast einer Million Corona-Infektionen bei knapp elf Million Einwohnern von der Pandemie sehr stark getroffen ist. Bayern war am Dienstag als einziges westdeutsches Bundesland unter den ersten zehn Landkreisen mit besonders hohen Inzidenzen, die übrigen sechs Landkreise liegen sämtlich in den neuen Bundesländern. Die Corona-Mutation breitet sich in Bayern immer weiter aus.

Corona Zahlen Bayern: Inzidenz unter 100

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 90, in Bayern bei 92. Fünf Bundesländer überschritten am Dienstag noch einen Inzidenzwert von 100:
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Sachsen
  • Brandenburg
  • Saarland.

Markus Söder spricht sich gegen Lockerungen aus

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