Regenbogen Buntes Farbenspiel am Himmel: Der Regenbogen

Ein Regenbogen spannt sich über grünen Feldern und Windkraftanlagen vor grauen Regenwolken.
Ein Regenbogen spannt sich über grünen Feldern und Windkraftanlagen vor grauen Regenwolken. © Foto: Christian Charisius
Ulm / Samira Roll 21.08.2018

Wenn die Sonne den Regen vertreibt und mit ein bisschen Glück ein bunter Bogen entsteht, schaut jeder begeistert in den Himmel. Der Regenbogen ist einer der schönsten Erscheinungen am Himmel.

Doch wie und warum entsteht ein Regenbogen? Und steht am Ende wirklich ein Topf voll Gold? Hier findet ihr die Antworten.

Wie entsteht ein Regenbogen?

Wenn wir zur Sonne aufschauen, sehen wir ein weißes Licht. Doch eigentlich bestehen Sonnenstrahlen aus verschiedensten Farben.

Damit ein Regenbogen entsteht, muss das Sonnenlicht auf Wassertropfen treffen. Beim Übergang von Luft zu Wasser, also wenn die Strahlen auf den Tropfen treffen, wird das Licht gebrochen. Dadurch werden die Sonnenstrahlen in unterschiedliche Richtungen zurückgeworfen und die verschiedenen Farben kommen zum Vorschein. Wenn das passiert können wir auf einmal alle Farben sehen und ein Regenbogen entsteht.

Die Reihenfolge der Farben ist immer die gleiche: Angefangen mit Rot, dann Orange, Gelb, Grün, Blau und unten Violett.

Das passiert allerdings nicht nur wenn es regnet. Auch bei Wasserfällen und Springbrunnen ist das Farbenspiel zu bestaunen. Ihr könnt auch selbst euren eigenen Regenbogen entstehen lassen: Einfach den Wasserschlauch anmachen. Legt den Daumen leicht über die Öffnung des Schlauches und vernebelt somit das Wasser. Nun müsst ihr den Wassernebel in Richtung des Sonnenlichtes halten. Wenn die Sonnen nun durch die Tröpfchen scheint, entsteht euer eigener kleiner Regenbogen.

Ein Maisfeld wird bewässert, wobei durch den Sonnenschein ein Regenbogen entsteht.
Ein Maisfeld wird bewässert, wobei durch den Sonnenschein ein Regenbogen entsteht. © Foto: Julian Stratenschulte

Warum ist ein Regenbogen gebogen?

Von der Erde aus sehen wir den Regenbogen als einen Halbkreis. Würdet ihr in ein Flugzeug oder auf ein hohes Gebäude steigen, dann könntet ihr sehen, dass ein Regenbogen gar kein Bogen ist. Denn eigentlich bilden die Farben einen Kreis. Die Hälfte davon ist jedoch von der Erde verdeckt.

Die Sonnenstrahlen werden zwei mal gebrochen. Beim Eintreten in den Tropfen und noch einmal beim Austreten. Dabei werden die Strahlen leicht gebogen und bilden einen Kreis. Das violette und blaue Licht wird in einem 40 Grad-Winkel gebogen und die orangenen und roten Kurven in einem 42-Grad Winkel.

Einen Regenbogen kann man aber nicht immer sehen. Es kommt darauf an, von wo aus ihr schaut und wo die Sonne steht. Um den bunten Bogen zu sehen, müsst ihr die Sonne im Rücken haben und die Regenfront vor euch.

Das Gold am Ende des Regenbogens

Der irischen Sage nach, steht am Ende eines jeden Regenbogens ein Goldschatz. Doch das Ende eines Regenbogens ist in Wirklichkeit unerreichbar. Regenbögen sind nur eine Spiegelung in der Luft. Je näher man kommt, desto weiter rückt der Regenbogen weg oder verblasst.

Aber auch ohne Gold ist der Regenbogen eines der schönsten Naturereignisse der Welt.

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