Bucks heile Welt Bucks heile Welt: Fest-Essen

Autorenfoto
Autorenfoto © Foto: Christian Käsmayr
Ulm / Gerlinde Buck 14.07.2018

Nirgends kann man sich heutzutage so reichhaltig  ernähren wie auf großen Stadt-Sommerfesten. So unglaublich ausgewogen, so abwechlsungsreich und so international, dass man nach dem fünften  Gang mit korrespondierenden Getränken die Englein auf 22 Sprachen singen hört.

   Es können freilich auch 23 oder 345 gewesen sein, neulich, nach dem „Hottest Summer Night Festival Ever“ irgendwo an den Gestaden der Donau, an das wir uns aus zahlreichen Gründen leider nicht in allen Einzelheiten erinnern. Was wir nur vermuten können, ist, dass einer von den fünf mexikanischen Polentatalern nach dem Hähnchenschlegel à la Bollywood und dem bulgarischen Fantasia-Gjuwetsch wohl doch einen Hauch zu stark chilisiert war, wenngleich wir mit einem Meter Feuerwurscht eigentlich eine gute Grundlage für alles geschaffen hatten. Sogar für extrem gesunde Kost, wie ein zügig durchgeführter Selbstversuch an Ort und Stelle bewies. Nie munden Low-Carb-Fischstäbchen besser als vor und nach einem knusprigen  Schweinebauchspieß! Nichts löscht den Brand im Kuttelwerk nach einem bäbbigen Merlot-Beeren-Slushie gründlicher als ein Liter frisch gestampfter Tofu-Trinkapfelkuchen!

    Andererseits müssen wir nach drei Tagen strenger Bettruhe sagen: Unser liebstes Fest-Essen an einem Sommerabend ist und bleibt das kleine W-Menü.
A Woiza ond an Wurschtsalat.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel