Sturmhauben und Böller Berliner Polizei ermittelt nach Halloween-Aktionen

Ausgehöhlte und böse blickend: Ein zu Halloween als Laterne gestalteter Kürbis. Foto: Michael Reichel
Ausgehöhlte und böse blickend: Ein zu Halloween als Laterne gestalteter Kürbis. Foto: Michael Reichel © Foto: Michael Reichel
Berlin / DPA 01.11.2018

Wegen grober und gefährlicher Halloween-Aktionen hat die Berliner Polizei über 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren kontrolliert. Sie stehen im Verdacht, Menschen gefährdet zu haben.

In Berlin-Schöneberg sei unter anderem eine Radfahrerin mit einem Böller beworfen worden. Er habe die 64-Jährige am Mittwochabend nur knapp verfehlt.

Zudem wurden aus mehreren kleinen Grüppchen heraus ein Bus der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und weitere Fahrzeuge mit Eiern und Böllern beworfen. Ein maskierter Unbekannter habe aus einer rund 40-köpfigen Gruppe heraus einen Brandsatz auf ein Polizeiauto geworfen. Die mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flasche verfehlte den Wagen. Verletzt wurde niemand.

Die Beamten stellten Beweismittel wie Sturmhauben und Böller sicher, 85 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die nicht strafmündigen Kinder wurden den Eltern übergeben, die Jugendlichen wieder entlassen. Ermittelt wird wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung.

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