Berlin BER-Chef soll im Untersuchungsausschuss aussagen

 03.09.2018, Brandenburg, Potsdam: Der Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Engelbert Lütke Daldrup (l) und Rainer Bretschneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, kommen zur Sitzung des BER-Sonderausschusses zum Baufortschritt und Schallschutz und einer Stellungnahme der brandenburgischen Landesregierung zur Vergrößerung der Passagierabfertigung mit dem Terminal T2.
03.09.2018, Brandenburg, Potsdam: Der Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Engelbert Lütke Daldrup (l) und Rainer Bretschneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, kommen zur Sitzung des BER-Sonderausschusses zum Baufortschritt und Schallschutz und einer Stellungnahme der brandenburgischen Landesregierung zur Vergrößerung der Passagierabfertigung mit dem Terminal T2. © Foto: Britta Pedersen (dpa)
Berlin / dpa 06.09.2018

Der Chef der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft, Engelbert Lütke Daldrup, soll an diesem Freitag in einem neuen Untersuchungsausschuss aussagen. Im Berliner Abgeordnetenhaus geht es um die Frage, warum beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens immer wieder die Kosten stiegen und Eröffnungstermine platzten. Die Parlamentarier wollen außerdem klären, wer verantwortlich dafür ist.

Lütke Daldrup ist der erste Zeuge in dem Ausschuss. Der frühere Staatssekretär ist seit eineinhalb Jahren Geschäftsführer des Staatsbetriebs, zuvor hatte er im Aufsichtsrat gesessen.

Der Untersuchungsausschuss ist bereits der dritte zum Flughafenbau im Landesparlament. In der vorigen Wahlperiode hatten Abgeordnete mehr als 70 Zeugen befragt und 1650 Akten ausgewertet, um die Zeit bis zur gescheiterten Eröffnung 2012 unter die Lupe zu nehmen. In den 90er Jahren überprüfte ein Untersuchungsausschuss den Kauf von Grundstücken zur Erweiterung des Schönefelder Flughafens.

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