Moskau Aus dem All in den Pulverschnee

DPA 20.11.2012

Nach 127 Tagen im All sind drei Raumfahrer von der Internationalen Raumstation ISS wohlbehalten in der verschneiten Steppe von Kasachstan gelandet. Gebremst von einem Fallschirm, schlug die knapp drei Tonnen schwere Sojus-Kapsel mit der US-Astronautin Sunita Williams, dem russischen Kosmonauten Juri Malentschenko und dem japanischen Raumfahrer Akihiko Hoshide gestern um 7.56 Uhr Ortszeit (2.56 Uhr MEZ) in der ehemaligen Sowjetrepublik in Zentralasien auf.

Bei minus zwei Grad, knöchelhohem Pulverschnee, Nordwestwind und im milchigen Licht der Morgensonne winkten die in dicke Wolldecken gehüllten Heimkehrer gut gelaunt in die Fernsehkameras. Auf der ISS hatte das Trio seit Juli gearbeitet. Verblieben sind dort der US-Amerikaner Kevin Ford sowie die Russen Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin. Sie sollen im Dezember Verstärkung bekommen.