Köln ARD und ZDF holen die meisten Preise

DPA 04.10.2014

Der Deutsche Fernsehpreis ist zum letzten Mal in seiner gewohnten Form verliehen worden. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben wieder die meisten Preise erhalten.

Die vier Veranstalter ARD, ZDF, RTL und ProSieben/Sat 1 versuchen, sich auf ein neues Konzept zu einigen. Ausgang ungewiss. Die Quoten waren meistens mäßig gewesen, die Qualität unzuverlässig. Einige Insider meinen, der Preis sei weder von der Branche, noch vom Publikum, noch von den Sendern akzeptiert.

Akteure, darunter die drei Moderatoren Klaas Heufer-Umlauf, Sandra Maischberger und Hans Sigl, bedauerten das Aus. Suzanne von Borsody: "Ich hoffe, es wird einen neuen Fernsehpreis geben."

Die Preisträger dieses Jahres:

Bester Fernsehfilm: "Männertreu" (ARD),

beste Serie: "Danni Lowinski" (Sat1),

bester Schauspieler: Roeland Wiesnekker für "Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze" (ZDF),

beste Schauspielerin: Suzanne von Borsody für "Männertreu" (ARD),

beste Doku: "Putins Spiele" (Arte),

beste mehrteilige Doku: "24h Jerusalem" (Arte),

beste Reportage: "Team Wallraff" (RTL),

beste Information: Hubert Seipel für "Snowden exklusiv - Das Interview" (ARD),

beste Unterhaltung: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (Vox),

bestes Dokutainment: "Shopping Queen" (Vox),

beste Comedy: "heute-show" (ZDF),

Sonderpreis Sport: Tom Bartels (ARD), Mehmet Scholl (ARD), Oliver Welke (ZDF),

Ehrenpreis: Gerd Ruge (ARD),

Förderpreis: Sinje Irslinger für "Es ist alles in Ordnung" (ARD),

Publikumspreis: Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt.