Sein Verteidiger verlas das Geständnis beim Prozessauftakt, der sich nach einem Suizidversuch des Angeklagten um eine Woche verschoben hatte, vor dem Ravensburger Landgericht.

Der Angeklagte betont darin, niemandem geschadet haben zu wollen und dies durch die Erpressungs-E-Mail unter anderem an das Bundeskriminalamt sichergestellt zu haben. Er wolle sich daher nicht zum Mörder machen lassen. Babynahrung habe er lediglich gewählt, um eine größtmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Im Rahmen des Geständnisses berichtete S. in einem von Verzweiflung geprägten Leben, das in der Trennung von seiner Lebensgefährten und der versuchten Entführung ihrer Nichte gipfelte. In der darauf folgenden Haftzeit plante er die Tat und das genaue Vorgehen.

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