Nachdem am heutigen Mittwoch, den 18. Januar 2023 an einer Gelsenkirchener Schule ein Amok-Alarm ausgelöst wurde, ist nun der Polizeieinsatz beendet. Zuvor wurden alle Lehrer und Schüler evakuiert, die Schule wurde von der Polizei durchsucht. Es wurde nichts verdächtiges gefunden. Da keine akute Gefahr vor Ort bestanden habe, hätten sich die Schüler nicht in ihren Klassen verschanzen müssen, sondern hätten das Gebäude geordnet verlassen können, so ein Polizeisprecher. Der Alarm wurde kurz vor 8 Uhr am Morgen ausgelöst, nachdem die Drohung von einer unbekannten Person per Mail verschickt wurde. Man habe die Androhung der Amok-Tat ernst nehmen müssen und deshalb die Schule kurzfristig geräumt, so ein Sprecher der Polizei.

Morddrohung gegen Lehrer: Eltern holen Schüler ab

Wie mehrere Reporter vor Ort berichteten, ist die Evangelische Gesamtschule Bismarck weiträumig abgesperrt. Eltern wurden gebeten, ihre Schüler abzuholen.
Wie Lokalreporter der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ schreiben, hat es wohl eine Morddrohung gegen Lehrkräfte gegeben. Es wurde ein Amoklauf angedroht. Näheres wollte die Polizei im Laufe des Tages bekanntgeben.

Amok-Drohung in Gelsenkirchen: Was ist der Amok-Alarm?

Seit den schlimmen Amokläufen an Schulen in Winnenden (2009) und Erfurt (2002) mit vielen Toten wurden an vielen Schulen Alarmsysteme für den Fall einer Bedrohung implementiert. In der Regel müssen Lehrer und Lehrerinnen daran erkennen können, ob die Schülerinnen und Schüler sich in ihren Klassen verbarrikadieren sollen oder das Gebäude evakuiert werden muss.