• Beim zweiten Riesenslalom in Adelboden ist es erneut zu einem schweren Sturz gekommen
  • Tommy Ford stürzte schwer und musste per Hubschrauber abtransportiert werden
Auch beim zweiten Riesenslalom von Adelboden in der Schweiz ist es zu einem schweren Sturz gekommen. Der Amerikaner Tommy Ford verlor am Samstag die Kontrolle über die Ski, überschlug sich und rutschte wenige Meter vor der Ziellinie in ein Fangnetz. Er blieb regungslos liegen und wurde lange am Unfallort behandelt. Der 31 Jahre alte Skirennläufer krachte bei seinem Sturz auf dem legendären Chuenisbärgli offenbar dem Kopf auf die eisharte Piste.

Sturz von Tommy Ford in Adelboden - Noch keine Informationen zum Gesundheitszustand

Ford, mit der Startnummer vier ins Rennen gegangen, war offenbar kurzzeitig bewusstlos. Er wurde fast 20 Minuten auf der Piste versorgt und anschließend mit dem Helikopter abtransportiert. „Das hat nicht so gut ausgeschaut“, sagte der zu diesem Zeitpunkt führende Schweizer Loic Meillard im ZDF. Das Rennen war knapp 30 Minuten unterbrochen.
Helfer transportierten Ford mit einem Rettungsschlitten ab und verluden ihn in einen Rettungshubschrauber, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Zunächst gab es keine Informationen über den Zustand des 31-Jährigen.
Am Freitag war der junge Norweger Lucas Braathen beim Überqueren der Ziellinie gestürzt und hatte sich dabei eine Bänderverletzung im Knie zugezogen. Er muss operiert werden und fällt monatelang aus.

Nach Ford-Sturz: Schmid vor dem zweiten Lauf in Adelboden auf Rang 11

Alexander Schmid hat vor dem zweiten Lauf (13.30 Uhr) die Top 10 im Visier. Nach einem enttäuschenden 21. Platz am Freitag liegt der Allgäuer im letzten Riesenslalom vor der WM in Cortina im Februar auf Rang elf. Auf den Schweizer Loic Meillard hat Schmid allerdings bereits 1,82 Sekunden Rückstand. Meillard führt vor Alexis Pinturault (Frankreich/+0,30), der am Freitag gewann, und seinem Teamkollegen Marco Odermatt (+0,70). Julian Rauchfuß verpasste den zweiten Durchgang.