Ludwigshafen Abriss der Ludwigshafener Hochstraße Nord verzögert sich

Ein Auto fährt unter der Brückenkonstruktion der Hochstraße Nord. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Ein Auto fährt unter der Brückenkonstruktion der Hochstraße Nord. Foto: Uwe Anspach/Archiv © Foto: Uwe Anspach
Ludwigshafen / DPA 16.04.2018

Der geplante Abriss der Hochstraße Nord in Ludwigshafen muss verschoben werden. Die Arbeiten können nicht wie ursprünglich geplant im kommenden Jahr beginnen, sondern erst ab dem Jahr 2021, wie die Stadt am Montag mitteilte. Das Bauvorhaben verzögere sich, weil die benachbarte Hochstraße Süd - als eingeplante Ausweichstrecke während des Abrisses - erst saniert werden muss.

Bei einer Untersuchung seien große Schäden und Mängel an der Hochstraße Süd festgestellt worden. Die Betonstützen seien unter anderem so marode, dass sie der Belastung nicht standhalten würden. Deshalb müsse nun eine Hilfskonstruktion zum Abstützen gebaut werden. Damit solle im Sommer 2020 begonnen werden. Für die Bauarbeiten veranschlagen die Ingenieure rund zwei Jahre. Alles in allem wird derzeit mit Kosten von rund 310 Millionen Euro gerechnet.

Die beiden Hochstraßen sind wichtige Verbindungen zwischen der Pfalz, Mannheim und dem gesamten Rhein-Neckarraum. Tausende Pendler nutzen die Verkehrsachse täglich. Für die Hochstraße Nord soll eine ebenerdige Stadtstraße gebaut werden. Viele Pendler fürchten wegen Bauarbeiten jahrelange Verkehrsbehinderungen.

Mitteilung der Stadt vom 16. April

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