Biberach / Annika Bleicher  Uhr
Unter dem Spruch „Miststück sucht Stecher - die Party, bei der alles offen ist“ bewirbt die Endstation in Biberach eine Party-Reihe.

Ist das einzige Ziel von Werbung, Aufmerksamkeit zu erhalten? Wenn das der Fall ist, dann hat die Discothek Endstation in Biberach alles richtig gemacht. Die Party-Reihe „Miststück sucht Stecher - die Party, bei der alles offen ist“ sorgt für reichlich Aufmerksamkeit. Als ob der freche Spruch noch nicht genügt, wirbt der Club zusätzlich mit: „Gratis Shots für alle Miststücke“. Woran die Discothek misst, ob die Damen eines Miststücks würdig sind und somit freie Getränke erhalten, bleibt dabei ungesagt. Oder aber sind alle weiblichen Besucher automatisch Miststücke?

Abgesehen von der fragwürdigen Umsetzbarkeit des Werbespruchs stören sich mehrere Personen an der Werbung im Allgemeinen. Die Werbung wird als sexistisch und störend empfunden.

So bezeichnete eine Leserin der Schwäbischen Zeitung gegenüber das Plakat als „unsäglich“ und „sexistisch“.

Weiter heißt es jedoch auch, dass Betreiber Andreas Laub das Plakat nun entfernt habe und die Party nicht mehr stattfinden werde. Ob sich Laub einen ähnlich kreativen und interessanten Werbespruch für die nächste Party-Reihe einfallen lassen wird, bleibt abzuwarten.

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Mann folgt einer 20-Jährigen und betatscht sie.

US-Rapperin Cardi B (26) hat sich von ihrem Ehemann und Kollegen Offset (26) getrennt. „Wir sind nicht mehr zusammen, aber noch sehr gute Freunde und ...