Rust „Miss Germany“-Wahl künftig ohne Durchgang in Bademode

Kandidatinnen stehen während der Wahl der „Miss Germany 2018“ auf der Bühne. Foto: Sebastian Gollnow
Kandidatinnen stehen während der Wahl der „Miss Germany 2018“ auf der Bühne. Foto: Sebastian Gollnow © Foto: Sebastian Gollnow
Rust / DPA 16.08.2018

Bei der Wahl zu „Miss Germany“ werden die Kandidatinnen künftig nicht mehr in Bademode zu sehen sein. Stattdessen würden die Damen sich ab der Wahl 2019 in einem Sommer-Outfit präsentieren, teilte der Veranstalter mit. „Wir wollen die Miss Germany als Persönlichkeit herausstellen“, sagte „Miss Germany“-Geschäftsführer Max Klemmer. „Dafür war der Bikini-Durchgang nicht sehr relevant“. Die Neuerung soll auch für die Männer gelten. Die „Mister Germany“-Kandidaten sollen in der einstigen Badehosen-Runde nun in Jeans und sommerlichen Hemden auflaufen.

Auch die „Miss America“ in den USA wird inzwischen ohne eine solche Runde gewählt. Das habe mit der Entscheidung des deutschen Pendants jedoch „absolut gar nichts“ zutun, sagte Klemmer. Trotz der neuen Kleiderordnung und spiele das Aussehen der Anwärterinnen bei der „Miss Germany“-Wahl aber weiter eine Rolle, sagte Klemmer. Die Miss solle ein Vorbild sein, dazu gehöre auch ein gesunder Lebensstil. „Miss Germany“ ist nach Angaben der Veranstalter der älteste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es gibt ihn seit 1927.

Miss Germany

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel