Mönchengladbach „Deutschlands schönstes Schlagloch“ bleibt erhalten

Ein Schlagloch auf der Sittardstrasse in Mönchengladbach kunstvoll gestaltet. Zum Ausgießen des Schlagloches hat die Streetart-Künstlerin Maren Dörwaldt Epoxidharz verwendet.
Ein Schlagloch auf der Sittardstrasse in Mönchengladbach kunstvoll gestaltet. Zum Ausgießen des Schlagloches hat die Streetart-Künstlerin Maren Dörwaldt Epoxidharz verwendet. © Foto: Jana Bauch
Mönchengladbach / dpa 27.07.2018
„Deutschlands schönstes Schlagloch“ ist für die Nachwelt konserviert worden.

Am Freitag wurde der mittlerweile bundesweit bekannte Straßen-Krater in Mönchengladbach mit durchsichtigem Kunstharz aufgefüllt. So soll das Schlagloch für seine Fans dauerhaft zu sehen sein - und gleichzeitig für Autofahrer und Fußgänger keine Gefahr mehr darstellen. Die Füllung mit dem Kunstharz übernahm die Künstlerin Maren Dörwaldt.

Schandfleck wurde Kunstwerk

Dörwaldt hatte das Loch zunächst in einer Geheimaktion neu gestaltet. Sie verwandelte den Schandfleck in einer Parkbucht in einen idyllischen Miniatur-Goldfischteich in schillernden Farben. Die 33-Jährige nannte es „Projekt Sommerloch“ und postete Fotos auf Instagram.

Allerdings war eine Zeit lang fraglich, wie es mit dem kleinen und schließlich so bekannt gewordenen Kunstwerk weitergehen kann. Die Mönchengladbacher Straßenbetriebe betonten, dass sie die Verkehrssicherheit gewährleisten müssen. Schließlich fand man die Lösung mit dem Kunstharz.

Gefahr gebannt

„Jetzt ist das Schlagloch so hoch aufgegossen, dass es keine Stolperfalle mehr darstellen kann“, sagte Dörwaldt nach der finalen Füllung. Es müsse nun noch aushärten. Die Straßenbetriebe wollen regelmäßig nachschauen, wie es dem Schlagloch geht.

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