Jenny, für dich hat nach den Dreharbeiten von „Das perfekte Model“ die Schule wieder begonnen. Wie ist das für dich?
 
Jenny: Sehr gut, ich werde von meinen Mitschülern unterstützt, und alle sind sehr gespannt, wer gewinnt. Ich verrate natürlich nichts.
 
Wie hast du das geschafft, Dreharbeiten, Shootings und Schule?
 
Unsere Rektorin steht zum Glück hinter mir und hat mich für ein paar Wochen beurlaubt. Deshalb musste ich aber Klausuren vorschreiben, das war schon ein bisschen stressig.
 
Und, wie ist es gelaufen?
 
Ach, die Noten sind eigentlich alle ganz gut. Aber mir fliegt das nicht so zu, ich musste ziemlich viel lernen.
 
Hast du es leichter in der Schule, weil du so gut aussiehst?
 
 Ich glaube nicht, dass ich anders behandelt werde als andere. Ich versteh mich mit allen gut, weil ich, glaube ich, auch sehr offen bin. Ob das am Aussehen liegt, weiß ich nicht.
 
Du bist also schön, schlau und nett. Davon sind andere Mädchen sicher nicht so begeistert…
 
Naja, ich habe in letzter Zeit schon mal mitbekommen, wie eine andere gelästert hat. Sie will selber Model werden und sagt, dass ich hässlich bin und keine Ausstrahlung habe und so. Sie meinte auch, dass sie sich fremd schämen würde für mich. Aber das darf man einfach nicht so an sich ran lassen.
 
Habt ihr für solche Situationen Unterstützung am Set gehabt? Du bist ja erst 16…
 
Ja, wir hatten immer eine Psychologin da.
 
Und wie sind die anderen Teilnehmerinnen so?
 
Die sind eigentlich alle unerwartet nett. Allerdings gibt es auch Mädchen, die sich hinstellen und sagen ‚Ich bin nicht hier um Freunde zu finden’, das kommt dann halt nicht gut an. Klar, ich will gewinnen, aber irgendwie muss man den Mittelweg finden. Wir sind schließlich ein Team.
 
Warum hast du dich eigentlich bei DPM beworben und nicht bei „Germany’s next Topmodel“, der Konkurrenzsendung mit Heidi Klum?
 
Ich hatte das überlegt, aber damals war ich erst 15. Später gab es noch ein Casting, da war ich 16, und irgendwie wollte ich auch nicht so einen Knebelvertrag und so viel Provision an Pro7 zahlen. Ich model ja schon seit zwei Jahren und kenne ein paar Verträge.
 
Man hört bei dir, auch in der Sendung, sehr deutlich deinen Dialekt. Musst du dir den für eine Karriere abtrainieren?
 
Nein, ich bin in Flensburg geboren, mein Vater lebt dort. Ich kann sofort ins Hochdeutsche umswitchen.

"Das perfekte Model": Das passiert in der zweiten Sendung