Seit dem Frühling konnten die Allgäuer Kühe auf den Bergweiden das satte grüne Gras genießen. Ab Mittwoch ist es damit vorbei: Die Zeit der Almabtrieb beginnt. In den nächsten zwei Wochen werden insgesamt 30 000 Rinder wieder zurück in die Ställe gebracht. Die Rückkehr der Viehherden wird in vielen Allgäuer Gemeinden groß mit Blasmusik und besonderen Festen gefeiert. Oft nehmen Tausende von Besuchern die mit Glocken und Kränzen geschmückten Tiere im Tal in Empfang. In den Dörfern werden die Kühe auf dem „Scheidplatz“ gesammelt, sortiert und dann an die entsprechenden Bauern zurückgegeben.

Das Kranzrind führt die Herde an

Eine besondere Rolle spielt beim Almabtrieb das so genannte Kranzrind: Es führt die Herde an und ist auffallend festlich geschmückt. Einen Kranz trägt das Tier allerdings nur, wenn Hirten und Kühe den Sommer unfallfrei überstanden haben.

Eine Übersicht aller Viehscheid-Termine gibt es hier.

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