Düsseldorf / DPA Ein 23-Jähriger ist in Düsseldorf in der Innenstadt niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden.

Ein Passant habe den Mann aus Karlsruhe in der Nacht zum Dienstag auf der Straße gefunden und den Notruf gewählt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nach Angaben der Polizei war der Türke in der Nähe der Königsallee von einer Gruppe attackiert worden.

Das Opfer war ersten Ermittlungen zufolge mit der Gruppe in einen Streit geraten. Ein Zeuge habe von Weitem beobachtet, wie mindestens vier Männer den 23-Jährigen geschlagen, getreten und mit einer Flasche attackiert hätten. Worum es bei dem Streit ging, habe der Zeuge nicht verstehen können. „Es ging auch alles ganz schnell“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Täter seien dann geflüchtet.

Unbekannte haben einem 33-Jährigen in einer Regionalbahn zwischen Memmingen und Ulm seinen Geldbeutel mit 3200 Euro geklaut.

Stichwunden von abgebrochener Flasche?

Die Stichwunden könnten von einer abgebrochenen Flasche stammen. Dies soll nun ein gerichtsmedizinisches Gutachten klären. Nach einer Notoperation sei das Opfer außer Lebensgefahr und ansprechbar. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Es gebe keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat, betonten Polizei und Staatsanwaltschaft. Wenige Stunden zuvor hatten unweit des Tatorts Anhänger der rechten Szene demonstriert.

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