Literatur 20 Romane auf Longlist für Deutschen Buchpreis

Frankfurt / dpa 14.08.2018
Die Jury für den Deutschen Buchpreis hat die 20 Favoriten für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres nominiert.

Einen neuen Anlauf auf die Auszeichnung für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres nehmen Angelika Klüssendorf und Stephan Thome. Beide standen schon mit früheren Romanen auf der Liste, die 20 Titel umfasst.

Ebenfalls auf die am Dienstag in Frankfurt veröffentlichte Longlist hat die Jury Arno Geiger gesetzt. Der Österreicher war 2005 der erste Gewinner des Deutschen Buchpreises, den der Dachverband der deutschen Buchbranche seitdem alljährlich organisiert.

25.000 Euro für den Sieger

Die Jury hat die Longlist aus 199 Titeln zusammengestellt, die die deutschsprachigen Verlage eingerichtet haben.

Am 11. September wird die Longlist auf die sechs Titel umfassende Shortlist reduziert. Bekanntgegeben wird der Gewinner zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten je 2500 Euro.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Carmen-Francesca Banciu, Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten! (PalmArtPress)
  • Maria Cedilia Barbetta, Nachtleuchten (S. Fischer)
  • Maxim Biller, Sechs Koffer (Kiepenheuer & Witsch)
  • Susanne Fritz, Wie kommt der Krieg ins Kind (Wallstein)
  • Arno Geiger, Unter der Drachenwand (Carl Hanser)

  • Nino Haratischwili, Die Katze und der General (Frankfurter Verlagsanstalt)
  • Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin (Eichborn)
  • Helene Hegemann, Bungalow (Hanser Berlin)
  • Angelika Klüssendorf, Jahre später (Kiepenheuer & Witsch)
  • Inger-Maria Mahlke, Archipel (Rowohlt)
  • Gianna Molinari, Hier ist noch alles möglich (Aufbau)
  • Adolf Muschg, Heimkehr nach Fukushima (C.H.Beck)
  • Eckhart Nickel, Hysteria (Piper)
  • Josef Oberhollenzer, Sültzrather (Folio)
  • Susanne Röckel, Der Vogelgott (Jung und Jung)
  • Matthias Senkel, Dunkle Zahlen (Matthes & Seitz Berlin)
  • Stephan Thome, Gott der Barbaren (Suhrkamp)
  • Christina Viragh, Eine dieser Nächte (Dörlemann)

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