Kunst Neue Venus im Schelklinger Rathaus enthüllt

Schelklingen / JOACHIM SCHULTHEISS 19.11.2018

Im Anschluss an die Blutspenderehrungen (siehe Info-Kasten) ist im Schelklinger Rathaus eine Ausstellung des Schelklinger Künstlers Francesco Bovolo eröffnet worden. Im Mittelpunkt der Eröffnung stand die Enthüllung der „Venus der Neuzeit“. Im Unterschied zur „Venus vom Hohlen Fels“ stellt die neue Venus den Torso eines schlanken Frauenkörpers mit festen, nach oben strebenden Brüsten dar. Diese Venus sei das, was er von einer Frau verstehe, sagte Bovolo. Geschaffen habe er sein Kunstwerk aus Ton. Die Keramik sei im gleichen Verfahren wie bei der Porzellanherstellung gebrannt worden. Nach ihrer Enthüllung taufte der Künstler seine neue Schöpfung mit Achwasser.

Auftritt aus der Zeit der Venus

Quasi als Zeitzeuge aus der Zeit der alten Venus, ausgestattet mit Speer und Fellkleidung, erläuterte der Schelklinger Experimentalarchäologe Rudolf Walter den interessiert zuhörenden Ausstellungsbesuchern, welche Funktionen die kleine Elfenbeinfigur im Leben und Sterben unserer steinzeitlichen Vorfahren wohl gehabt haben könnte.

Die „Venus der Neuzeit“ und weitere Bilder des Künstlers können im großen Sitzungssaal bis nach Dreikönig – jeweils zu den Öffnungszeiten des Schelklinger Rathauses – besichtigt werden. Die Ausstellungseröffnung solle eine Verbindung zwischen Kunst und Alltag schaffen, sagte Bürgermeister Ulrich Ruckh. Er würdigte in seiner Ansprache auch die Bereitschaft vieler Menschen zur Blutspende. Als tätige Nächstenhilfe bezeichnete der Schelklinger Bürgermeister diese Bereitschaft. Der Abend stehe ganz im Zeichen des Dankes für die Blutspender, sagte Ruckh.

Ehrungen für 125 und für 100 Blutspenden

Auszeichnung Harald Widmann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, ehrte zwölf Spender, viele in Abwesenheit. Josef Ciechomski hat 125 mal gespendet. Auf 100 Spenden kam Helmut Hirschle, 75 mal spendete Franz Mayer und Elfriede Bloching, 25 mal Patrick Vogelaar und Gabor Varga. Für je 10 Spenden ehrte Widmann Johannes Bohn, Matthias Heimberger, Gerhard Keller, Alexandro La Russa, Daniel Locher und Verena Walz.

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