Bietigheim-Bissingen Namhafte und unbekannte Klubs in der Liga

CLAUS PFITZER 31.08.2013
Mit drei attraktiven Absteigern aus der Bundesliga und drei weitgehend unbekannten Aufsteigern, die absolutes Neuland betreten, hat das 20er-Feld der Zweiten Liga ein verändertes Gesicht bekommen.

Die Plätze eins bis drei der Abschlusstabelle im Mai 2014 berechtigen zum Aufstieg in die Bundesliga. Von dort gekommen sind mit dem TV Großwallstadt und Tusem Essen zwei große Namen im deutschen Handball sowie der TV Neuhausen. Von der Favoritenrolle wollen die drei Klubs aber nichts wissen.

Dabei verfügt der TV Großwallstadt über eine exzellente erste Besetzung, dahinter allerdings gibt der dünne Kader nicht mehr allzu viel her. Beim TV Neuhausen haben die Spieler Erstliga-Erfahrung sammeln können, wobei nicht alle den Gang zurück in die Zweitklassigkeit angetreten sind, sondern bei anderen Bundesligisten anheuerten. Für TVN-Trainer Markus Gaugisch ist die Liga von der Leistungsdichte her um einiges höher einzustufen als vor zwei Jahren, als ihm mit seinem Team überraschend der Aufstieg gelang.

Als Vierter der Vorsaison gehört die SG BBM Bietigheim automatisch zum Kreis der Verdächtigen auf die Aufstiegsplätze. Der Bietigheimer Nachbar TV Bittenfeld hält sich nach den Ankündigungen der vergangenen Saison diesmal zurück, verfügt aber über eine Mannschaft, der Großes gelingen kann. Hoch gehandelt werden die TSG Friesenheim, der HC Empor Rostock und trotz des personellen Aderlasses Tusem Essen. Als Geheimtipp geht der HC Erlangen mit seinem üppig besetzten Kader durch.

Erstmals in der Zweiten Liga sind die Aufsteiger TSV Altenholz, DJK Rimpar und HG Tarp-Wanderup aus dem Hohen Norden. Vor allem Rimpar wird zu beachten sein.

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