NWZ-Aktion Mittagstisch für Jung und Alt im Gemeindehaus

Die ehrenamtlichen Helfer für einen generationenübergreifenden Mittagstisch im Gemeindehaus der Christuskirche stehen bereit: Jetzt muss nur noch die Küche „fit“ gemacht werden.
Die ehrenamtlichen Helfer für einen generationenübergreifenden Mittagstisch im Gemeindehaus der Christuskirche stehen bereit: Jetzt muss nur noch die Küche „fit“ gemacht werden. © Foto: Tilman Ehrcke
Eislingen / Margit Haas 12.12.2017
Für Familien und ältere Eislinger ist das Gemeindehaus der Christuskirche ein wichtiger Treffpunkt. Die Angebote für sie werden ausgebaut werden.

Familien mit Kindern und ältere Menschen – sie nimmt die evangelische Christusgemeinde in Eislingen besonders in den Blick. Bereits seit Jahren gibt es zahlreiche Angebote, die gerade sie ansprechen. Schon vor sieben Jahren war das „KiFaZ“, das Kinder- und Familienzentrum, gegründet worden, das sich mit seinen ganz unterschiedlichen Angeboten an Familien wendet.

Regelmäßig lädt etwa das offene „Café Rosalie“ in den Kindergarten oder das Gemeindehaus ein. „Die Kinder werden betreut und wir bieten kleine Vorträge an etwa zum Thema Familien-Zeitmanagement oder zum Nikolaus“, sagt Pfarrer Frieder Dehlinger. Es ist was los im Gemeindehaus, wenn gut 30 Mütter und Väter mit ihren Kindern kommen. Sie sind darüber hinaus zu den „Stärke-Kursen“ eingeladen und zu Vorträgen zu verschiedenen Gesundheitsthemen, zum „Kreativ-Treff für Frauen“ oder zum offenen Näh-Treff. Es gibt musikalische Angebote und auch in Ottenbach ist das „KiFaZ“ etwa mit Baby-Massage oder einer Spielgruppe aktiv.

Jetzt will das „KiFaZ“ eine Öffentlichkeitsinitiative starten, sich verstärkt in den digitalen Medien präsentieren und so noch mehr Eislingerinnen und Eislinger erreichen. Zudem sollen die Angebote für werdende Eltern und zu Gesundheitsthemen weiter ausgebaut und regelmäßig kleine Sonntagsausflüge angeboten werden. „Der Bedarf dafür ist da“, ist sich der Seelsorger sicher. Und: „Wir haben die Kompetenzen dank unserer Kooperationspartner wie dem Göppinger Haus der Familie, der Volkshochschule, dem Familientreff oder der Eislinger Musikschule.“

Bislang wurden die Aktivitäten des „KiFaZ“ aus Mitteln der Kirche, aus Spenden und „moderaten Teilnehmerbeiträgen finanziert“. Mit der Unterstützung der „Guten Taten“ werden die neuen Angebote ausgearbeitet und organisiert werden können.

Das „KiFaZ“ will auch mit der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Gemeindehaus an der Salacher Straße intensiver zusammen arbeiten. „Wir wollen einmal im Monat einen generationenübergreifenden Mittagstisch anbieten als Ort der Begegnung“, so Dehlinger weiter. Auch hierfür gebe es in Eislingen einen großen Bedarf. „Wir rechnen am Anfang mit 30 bis 40 Gästen. Nach einem Jahr werden es sicherlich doppelt so viele sein“. Dafür muss aber die Küche im Gemeindehaus fit gemacht werden. „Der Herd ist 30 Jahre alt und viel zu langsam“, weiß der Pfarrer. Er soll durch zwei neue ersetzt werden. Außerdem müssen Warmhaltegeräte und weitere Ausstattungsgegenstände beschafft werden.

Im Gemeindehaus soll aber nicht nur ein günstiger Mittagstisch angeboten werden. „Wir wollen Kochgruppen bilden und mit den Teilnehmenden gesund kochen und einen Kochkurs für Menschen mit und ohne Demenz ins Leben rufen. Denn auch Menschen mit einer demenziellen Erkrankung können noch ganz gut kochen.“

Die personellen Kosten für diese Angebote trägt der Krankenpflegeverein Eislingen. Die NWZ-Aktion „Gute Taten“ will Mittel für die Ausstattung geben.

Info Mehr auf www.christuskirche-
eislingen.de/kinder-familienzentrum

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