Mit der goldenen Gondel auf den Wildkogel-Gipfel

Die goldene Gondel im letzten Herbst bei ihrer Jungfernfahrt
Die goldene Gondel im letzten Herbst bei ihrer Jungfernfahrt © Foto: Wildkogel Akademie
(mabo/spot) 05.01.2015

Im Skigebiet von Neukirchen am Großvenediger und Bramberg am Wildkogel gibt es künftig etwas Besonderes. Die Idee für die erste goldene Gondel weltweit hatten Mitglieder und Förderer der Wildkogel Akademie, die Kurse in Malerei, Kunsthandwerk und Bildhauerei anbietet. Unter ihnen: Vergolder Dietmar E. Feldmann aus dem niederbayerischen Abensberg. Der international gefragte Kunsthandwerker, der unter anderem schon die Megayachten von Scheichs und anderen Superreichen wie dem russischen Oligarchen Abraham Abramowitsch verzierte, machte sich ans Werk. Fünf Tage lang dauerte es, bis er die Gondel mit 24-karätigem Doppelgold überzogen hatte. Rund 1200 Blatt im Wert von rund 1000 Euro waren dafür notwendig. "Der Wert dieser einmaligen Gondel ist eher ideeller Art", sagt Feldmann. "Wir sehen darin eine schöne Kunstaktion."

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Vergolder Dietmar Feldmann bei der Arbeit an der Gondel
Foto:Wildkogel Akademie

Noch steht das Kunstwerk in der Mittelstation der Wildkogel-Bahn, Ende Januar soll sie eingeweiht werden und wenig später zu einem besonderen Einsatz kommen: Mitte Februar wird der 10-millionste Fahrgast erwartet, der dann "vergoldet" zum Wildkogel-Gipfel befördert wird, um dann die 61 Pistenkilometer der Wildkogel-Arena zu genießen.