Region Michelfeld hofft auf Ausrutscher

Westheim (weiß), hier beim 1:2 gegen Tüngental, tritt in Ingelfingen an.
Westheim (weiß), hier beim 1:2 gegen Tüngental, tritt in Ingelfingen an. © Foto: sey
FLORIAN WEISSER 08.11.2014
Michelfeld und der Tura II marschieren hinter Tabellenführer Neuenstein her. Beide Teams stehen gegen Zweiflingen und Künzelsau vor lösbaren Aufgaben.

Durch den Last-Minute-Sieg im Topduell gegen Michelbach/Wald distanzierte der TSV Michelfeld den Bezirksligaabsteiger leicht und hält weiter Anschluss an den Spitzenreiter Neuenstein. Der eingewechselte Michael Trumpp sorgte für das Tor des Tages.

Nun empfängt Michelfeld den TSV Zweiflingen, der momentan im Tabellenmittelfeld platziert ist, an der Roten Steige. Die Gäste um Torjäger Michael Czaker können ein unangenehmer Gegner sein. In den vergangenen vier Partien verloren sie nur gegen Primus Neuenstein, in Gaildorf entführte der Tabellenneunte sogar einen Dreier. In Normalform sollte Zweiflingen jedoch keine allzu hohe Hürde für die Gelb-Schwarzen sein.

Zumindest nach Spielende werden die Michelfelder etwas nach Gaildorf schielen. Dort empfangen die Kocherstädter den TSV Neuenstein. Die verletzungsgebeutelten Gastgeber befinden sich nach zwei Auswärtssiegen leicht im Aufwärtstrend, ausgerechnet jetzt wartet ein für die Heimelf fast unlösbarer Gegner.

Diesen bezwang der Tura Untermünkheim II zu Hause ebenso wie Michelfeld mit 2:0. Seit sieben Spielen sind die Turaner ungeschlagen und pirschen sich langsam an die Spitzenteams heran. Das Auswärtsspiel beim enttäuschenden Absteiger FV Künzelsau ist prädestiniert dafür, diese Serie auszubauen. Immer für eine Überraschung gut ist der TSV Michelbach/Bilz. Gegen den SC Michelbach/Wald hängen die Trauben aber hoch für die Bilzkicker.

Oberes gegen unteres Mittelfeld - so stehen die Vorzeichen bei Westheims Gastspiel in Ingelfingen. Der SC hat lediglich vier Punkte weniger auf dem Konto vorzuweisen. Das Team um Top-Goalgetter Witali Baron ist nicht zu unterschätzen, schwächelt aber im Vergleich zur Vorsaison. Beste Voraussetzungen für den Aufsteiger, weiter an Gaildorf und Kupferzell dranzubleiben.

Der SV Tüngental empfängt das Überraschungsteam dieser Saison. Der TSV Kupferzell verlor erst vergangenes Wochenende seine weiße Weste. Zu Hause ging es mit 1:4 gegen Neuenstein erstmals in dieser Spielzeit als Verlierer vom Platz. Tüngental verspielte in Zweiflingen eine 2:0-Führung und benötigt nun weiter Punkte gegen den Abstieg. Nachdem der Aufsteiger zu Beginn der Saison Lehrgeld bezahlen musste, hat die Elf von Jürgen Höfer seither bewiesen, dass sie schwer zu schlagen ist.

Im Kellerduell gegen den TSV Öhringen II will der VfL seine aufsteigende Form nach zuletzt zwei Siegen unter Beweis stellen.