Alb-Donau-Kreis Mehrkosten der Bahnhalt-Studie genehmigt

Alb-Donau-Kreis / TS 10.03.2015
Die Machbarkeitsstudie für den Bahnhalt "Laichinger Alb" wird teurer als gedacht. Der Alb-Donau-Kreis bleibt trotzdem bei der Stange.

Der Auftrag an die Beratungsfirmen Obermayer und Ramboll aus Karlsruhe kostet den Alb-Donau-Kreis und die sieben beteiligten Kommunen 226.000 Euro, der im Kreistag vereinbarte Kostendeckel lag bei 200.000 Euro. Da sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm mit zehn Prozent beteiligt, müssen der Landkreis etwa 68.000 Euro und die Kommunen knapp 136.000 Euro bezahlen. Im Etat des Kreises sind aber nur 25.000 Euro für die Studie veranschlagt, sodass der Kreistag gestern die Mehrausgabe einstimmig beschloss.

Die Machbarkeitsstudie muss spätestens am 20. Juni fertig sein, anschließend wird es in Gesprächen mit dem Verkehrsministerium in Stuttgart um die mögliche Förderung durch das Land gehen. Laut einer im Jahr 2014 erstellten Potenzialanalyse würde der Bahnhalt zwischen 17,7 und 26,6 Millionen Euro kosten, für neue Regionalzüge müssten 23 bis 45 Millionen ausgegeben werden. Genaue Zahlen, Daten und Aussagen werden von der Machbarkeitsstudie erwartet, und vor allem die Nutzen-Kosten-Bewertung: Was bringt der Bahnhalt "Laichinger Alb" und was kostet das alles?

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