In den vergangenen Tagen sei es in Ulm zu Fällen von „Corona-Schockanrufen“ gekommen, warnt die Uniklinik. Anrufer hätten sich als Arzt oder Ärztin ausgegeben und den Angerufenen mitgeteilt, ein Angehöriger liege wegen einer Corona-Infektion todkrank in der Klinik.  Rettung sei nur mit einem teuren Medikament möglich, das nicht von der Krankenkasse übernommen werde. Daher müsse der Angerufene einen hohen Betrag überweisen. Die Klinik betont, dass Mitarbeiter keine solchen Anrufe tätigen. „Angehörige werden nie telefonisch aufgefordert, Geld für die Rettung eines Familienmitglieds zu bezahlen.“ Wer einen solchen Anruf erhalte, solle diesen sofort bei der Polizei melden.