Die Bahn den ersten Oberleitungsmast für die neue Schnellbahnstrecke Stuttgart–Ulm gestellt. Dieser wurde von der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH in einem symbolischen Akt auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm bei Dornstadt errichtet.
„Nachdem wir den Rohbau der Neubaustrecke zwischen Merklingen und Ulm pünktlich fertiggestellt haben, legen wir jetzt sofort mit der Ausrüstung der Strecke los. Ich freue mich über den Beginn einer neuen Etappe für unser Projekt“, sagt Manfred Leger, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH.

Rund 800 Masten zwischen Merklingen und Ulm

Für den im Rohbau fertiggestellten Abschnitt der Neubaustrecke zwischen Merklingen und Ulm werden auf rund 30 Kilometer Streckenlänge rund 800 Oberleitungsmasten gestellt. Dabei werden zwei verschiedene Typen von Oberleitungsmasten verwendet: Rund 700 Stück aus Beton, die in Neumarkt in der Oberpfalz hergestellt werden, und rund 100 Stück aus Stahl, welche in Naumburg an der Saale produziert werden. Die Oberleitungsmasten sind durchschnittlich zwölf Meter lang und wiegen zwischen 1,5 und zwei Tonnen.

Zahlen, Daten und Fakten Oberleitungsmasten

Länge: Durchschnittlich zwölf Meter
Gewicht: 1,5 bis zwei Tonnen
Bauzeit für Stellen der Masten: Dezember 2018 bis Februar 2019
Ausführendes Unternehmen: Rail Power Systems GmbH
Auftragsvolumen: Rund 20 Millionen Euro 

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