Mal ein Zeichen setzen: Das kann man mit kleinen Dingen und Gesten im Alltag – aber man kann es auch dergestalt tun, dass es richtig gesehen wird und Aufmerksamkeit erzeugt. So wie am Donnerstagabend am Siloturm der Schapfenmühle geschehen. Die hat der in Wullenstetten lebende Laserkünstler Klaus Röck sehenswert in Szene gesetzt: mit den Buchstaben P-E-A-C-E, also Frieden, und in leuchtenden Farben.
Ein spektakuläres Farbenspiel: die Illumiination des Siloturms.
Ein spektakuläres Farbenspiel: die Illumiination des Siloturms.
© Foto: Matthias Kessler
Röck war auf Ralph Seibold, den geschäftsführenden Gesellschafter der in Ulm-­Jungingen ansässigen Schapfenmühle, zugegangen und hatte ihn gefragt, ob man nicht ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität setzen könnte. Der war von der Idee spontan begeistert, und so wurde der vor 17 Jahren erbaute Siloturm – mit 116 Metern der zweithöchste der Welt – am Donnerstagabend auf der Westseite für rund zwei Stunden mit Lasertechnik illuminiert.