Es überrascht kaum: Die Energiekrise schlägt sich auch in den Preisen für Fahrkarten bei Bus und Bahn nieder. Der Nahverkehrsverbund DING erhöht die Tarife zum 1. Oktober um durchschnittlich 7,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Die nächste Preiserhöhung sei ursprünglich für Anfang 2023 geplant gewesen, müsse nun aber auf den 1. Oktober vorgezogen werden, sagt der amtierende DING-Geschäftsführer Bastian Goßner. „Wir machen Preiserhöhungen nicht nach Gusto.“ Bei der Preisfindung gelte ein festgeschriebener Prozess, der beispielsweise spezifische Kostenentwicklungen in der Branche berücksichtige und vom Regierungspräsidium geprüft werde. 
Aktuell schlügen vor allem die enormen Energiepreissteigerungen zu Buche – plus die Lohnentwicklung. „Regionale Verkehrsunternehmen sind mit den wachsenden Kosten ebenso konfrontiert wie andere Unternehmen“, so Goßner. Es sei daher leider unmöglich, die Preise stabil zu halten. Allerdings gibt es auch eine Verbesserung: Ab Oktober gelten Gruppentagestickets für Samstag auch am Sonntag.
Die neuen Preise sind ab Mitte September auf der DING-Website einsehbar.