Rund 700 Hektar umfassen die Flächen, auf welchen sich der Regionalverband Donau-Iller in den kommenden Jahren Industrie, Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe vorstellen kann. Zu diesen Vorranggebieten gehören unter anderem 70 Hektar zwischen Merklingen und Nellingen.
Dieses Areal deckt sich im Wesentlichen mit dem dort, auf der Westseite der Landesstraße 1230 geplanten, 50 Hektar großen interkommunalen Gewerbegebiet – geht aber eben darüber hinaus. Eigentlich wollte der Regionalverband ein noch größeres Gebiet ausweisen. Nach Gesprächen mit den betreffenden Kommunen wurde es aber um zehn Hektar zurückgenommen. Grund dafür sind zwei Biotope in der nördlichen Ecke.

Viel Platz um den Bahnhalt

Dieses Gebiet auf der Alb steht mit einer Fläche bei Memmingen mit 90 Hektar von der Größe her mit an der Spitze der Tabelle. Hintergrund ist der neue Bahnhalt, der eine starke wirtschaftliche Entwicklung erwarten lässt. Vor diesem Hintergrund sollen Merklingen und Nellingen als gemeinsames Kleinzentrum ausgewiesen werden. Sie wären dann ein „zentraler Ort“, der bestimmte Einrichtungen ansiedeln darf. Der neue Regionalplan geht 2019 in die Anhörung.