Vater und Sohn Emil Höll stehen mittwochs und samstags gemeinsam auf dem Münsterplatz und verkaufen Obst und Gemüse. Der Stand Nummer 48 der Gärtnerei Höll fällt vor allem durch seine Größe und Riesenauswahl auf. Südwestlich vom Münster stellt der Marktstand viele kleinere wortwörtlich in den Schatten. Neben Obst und Gemüse gehören auch Blumen und Pflanzen dem Sortiment der Günzburger Gärtnerei an.

Günzburger Familienbetrieb

Unter der grün-weiß-gestreiften Plane verkauft Sohn Emil Höll, 38, bereits in der dritten Generation und empfiehlt Bohnen als saisonales Gemüse. Aus dem Treibhaus sind Bohnen schon länger in Deutschland erhältlich, Freilandbohnen haben von Sommer bis zum Spätherbst Saison.

Der Unterschied? Nicht im Geschmack

Augen-, Sau-, Brechbohnen. So unterschiedlich wie ihre Namen sehen sie auch aus. Bohnen gibt es in zahllosen Formen und Farben. Lang und dünn, klein und platt, nierenförmig oder rund. Bei Höll Gartenbau verkaufen sie an diesem Tag Stangen-, Busch- und Wachsbohnen. Aber: „im Geschmack unterscheiden sie sich minimal“, sagt Höll. „Die gelbe Wachsbohne ist für Liebhaber, da isst das Auge mit.“ Selbige werde auch gerne im Salat verwendet. Sein Rezeptvorschlag: saure Bohnen, zubereitet mit Spätzle. Typisch schwäbisch! Unsere Anregung: Zwiebeln im Topf mit Butter anschwitzen, anschließend ein bisschen Mehl, Wasser und Gemüsebrühe dazugeben. 15 Minuten kochen lassen, gleichzeitig die Spätzle zubereiten. Anschließend die Bohnen bissfest kochen und der Soße beifügen. Würzen und ein wenig Essig dazugeben.

Guten Appetit!

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