Am Donnerstagmittag musste ein Regionalzug in Blaustein (Alb-Donau-Kreis) eine Schnellbremsung einlegen, weil ein Autofahrer sich mit seinem Fahrzeug im Bahndamm befand.
Was war passiert? Der 60 Jahre alte Pkw-Fahrer überquerte bisherigen Informationen zufolge gegen 15:28 Uhr mit seinem Fahrzeug den Bahnübergang – offenbar trotz eingeschaltetem Rotsignal. Das berichtet die Bundespolizei. Als er sich mit seinem Geländewagen in der Mitte des Übergangs befand, schlossen sich wohl die Halteschranken, weshalb er nach links in den Bahndamm ausgewichen sein soll.
Der Triebfahrzeugführer eines aus Ulm kommenden Regionalzuges erkannte die Gefahrensituation und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein, wodurch ein Zusammenstoß verhindert werden konnte. Alarmierte Einsatzkräfte kontrollierten den 60-Jährigen, er transportierte seinen Pkw schließlich selbstständig aus dem Bereich.
Durch den Vorfall wurden laut Polizei weder Menschen verletzt noch kam es zu Sachschäden. Gegen den Autofahrer ermittelt nun die Bundespolizei wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zwei Tage zuvor musste ein Zug ebenfalls an einem Bahnübergang notbremsen: In Mössingen im Landkreis Tübingen fuhr ein Autofahrer wohl trotz der sich schließenden Schranken auf die Gleise.