Diese Nachricht freut nicht nur Lauffans, sondern alle, die von der Pandemie die Nase gehörig voll haben: Nach der coronabedingten Zwangspause im vergangenen Jahr kann am 3. Oktober der 17. Einstein-Marathon in Ulm/Neu-Ulm stattfinden.

Läufe in anderen Städten abgesagt, Ulm zieht durch

Ob in Köln oder in Frankfurt: Viele deutsche Marathon-Events wurden schon vor Wochen abgesagt. Deshalb sind die Veranstalter des Ulmer Marathons froh und stolz, dass sie durchgehalten und dank vieler Partner einen Weg gefunden haben, die größte Lauf-Veranstaltung in Württemberg wieder zu realisieren. Mit dazu beigetragen hat ein neuer Streckenverlauf mit dem Start vor der Messe und dem Ziel im Donaustadion für alle Disziplinen sowie ein umfassendes Hygienekonzept mit Kontrolle der 3-G-Regeln und Kontaktnachverfolgung.
„Nach dem rundum gelungenen Test mit rund 2500 Teilnehmerinnen beim Frauenlauf am 10. September und der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm sind wir sicher, dass wir die Maßnahmen auch beim Einstein-Marathon reibungslos umsetzen können“, sagt Markus Ebner vom Veranstalter SUN-Sportmanagement.

Zwei Tage Marathonmesse

Zur Freude der Organisatoren kann auch die Marathonmesse stattfinden. Sie findet in einer Halle statt und wird auf zwei Tage ausgedehnt. Auch hier gelten die 3-G-Regeln, Kontaktnachverfolgung und es besteht Maskenpflicht.
Bis zum Meldeschluss haben sich genau 6465 Läuferinnen und Läufer für die acht verschiedenen Disziplinen angemeldet. Mit Abstand am meisten Anmeldungen gibt es in diesem Jahr mit 2570 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Beurer-Halbmarathon, davon 1848 männliche Teilnehmer, somit eine deutliche Mehrzahl. Der Halbmarathon ist in diesem Jahr übrigens auch die Bühne für die Baden-Württembergische Halbmarathon-Meisterschaft. Ebenfalls beliebt ist in diesem Jahr der Liqui Moly Citylauf über 10 Kilometer. Hier gibt es  beeindruckende 1823 Registrierungen. Beim klassischen Sparkassen-Marathon über 42,195 Kilometer starten 629 Läuferinnen und Läufer und ebenfalls mit 489 Teilnehmern mehr Männer. 
 Erstmals starten alle Disziplinen an der Messe. Als erstes gehen die Marathon-Teilnehmer auf die Strecke. Es folgen alle weiteren Läufe bis zum Schluss um 13.50 Uhr der Startschuss für den DING-Walk fällt.

Route durch die Innenstadt entfällt

Auch die Strecke ist neu. Der komplette Teil durch die Innenstadt fällt weg. Großer Vorteil dabei ist, dass die Strecke sehr gerade verläuft. Bernd Hummel, der Streckenplaner des Einstein-Marathons kommentiert die neue Route so: „Die Strecke ist sehr schnell, mit wenig Kurven und überwiegend entlang der Donau, also ein ganz neues Flusserlebnis.“  Das Ziel wurde für alle ins Donaustadion verlegt. Zuschauer sind erlaubt, allerdings auch unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen.

Neu: Schulmarathon

Diese Zahl kann sich sehen lassen: Mehr als 8000 Anmeldungen konnten beim Nachwuchs-Angebot „AOK School Marathon“ und „Teva Mini Kids Run“ registriert werden.
Allein die neue Idee von einem Schul-Marathon hat zu einer großen Anmeldewelle geführt. Bis zum Anmeldeschluss am 17. September haben sich mehr als 7000 Schülerinnen und Schüler zum neuen AOK School Marathon und weitere  1000 Kinder für den Teva Mini Kids Run angemeldet.
Da es wie schon 2020 auch in diesem Jahr nicht möglich ist, die Jugendläufe im Donaustadion abzuhalten, haben sich das Event-Team vom Einstein-Marathon und der Leichtathletik-Abteilung des SSV Ulm 1846 einen neuen Modus überlegt. Ziel ist es, als Klasse/Gruppe gemeinsam einen Marathon von 42,195 Kilometern zu laufen und somit die Kinder und Jugendlichen in Bewegung zu bringen. Einige Schulen haben aus der Idee gar einen Sport-Tag für die gesamte Schule kreiert. Es wird spannend, wie viele Kilometer die Kids und Jugendlichen der Region zusammen erlaufen.

Dank an Unterstützer

Gefördert wird das Projekt von der AOK-Ulm-Biberach mit einem Überraschungsgeschenk und von der Firma Seeberger, die für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen leckeren und nachhaltigen Pausen-Snack zur Verfügung stellt. Dank zollen die Organisatoren auch den vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die den Jungs und Mädchen in den Klassen ermöglichen,  Teil des populären Einstein-Marathons zu sein.
Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, können auch dabei sein. Der Teva Mini Kids Run, an  dem im Vorjahr 700 Kindergartenkinder teilnahmen, richtet sich ganz nach dem Motto „Dabei sein – gemeinsam aktiv sein – und gewinnen“. Es gibt Preise für die originellsten Startnummern und die schönsten Bilder zu den Mini-Sport-Events zu gewinnen. Auch hier ist das Interesse vom Vorjahr nochmal deutlich gestiegen. Und so gibt es vom Veranstalter auch Lob und Dank für die Unterstützung der Firma Teva und den Einsatz der vielen Erzieherinnen und Erzieher und auch der Eltern. Ohne sie hätte sich der „Teva Mini Kids Run“ lange nicht so prächtig entwickelt. 

Info Noch mehr Details im Internet
www.einstein-marathon.de