Bei Kontrollen am Wochenende hat die Polizei mehrere Corona-Verstöße bei Kontrollen in der Region festgestellt und Personen angezeigt.

Polizei Ulm kontrolliert in der Region fast 1400 Personen am Wochenende

Einsatzkräfte der Polizei Ulm führten in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und Ulm Kontrollen durch. Dabei nahmen sie am Freitag und Samstag fast 1400 Personen genauer unter die Lupe. In den meisten Fällen verhielten sich die Menschen vernünftig und diszipliniert. Nur in etwas mehr als 50 Fällen mussten Anzeigen gefertigt werden, weil sich Personen in Gruppen von mehr als zwei Personen in verbotener Weise im öffentlichen Raum aufgehalten hatten.

Gruppe junger Erwachsener trinkt Alkohol und kifft an Schule in Ulm

Zudem hat ein Zeuge am Samstag gegen 22 Uhr eine größere Personengruppe gemeldet, die sich mit Fahrzeugen im Innenhof einer Schule am Unteren Kuhberg in Ulm aufhalten würden. Als die Polizei eintraf hörten die Beamten zunächst Geräusche einer Personengruppe, die sich im hinteren Bereich der Schule aufhielt. Zudem roch es nach Marihuana. Bei der anschließend durchgeführten Kontrolle wurden mehrere junge Menschen an einer Feuerstelle angetroffen. Sie tranken Alkohol und saßen eng zusammen.

Marihuana und Verstoß gegen Corona-Verordnung in Ulm

Die Polizeibeamten fanden Utensilien zum Konsum von Marihuana. Ein 18-Jähriger gab zu, dass ihm die Gegenstände gehören würden. Bis auf eine kleine Menge Marihuana in einem Tütchen wurden bei ihm keine weiteren Drogen aufgefunden. Der 18-Jährige wird nun wegen des Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Alle acht Männer und Frauen im Alter von 18 bis 19 Jahren werden zudem wegen des Verstoß gegen die Corona-Verordnung angezeigt.

Polizeieinsatz in Neu-Ulm: Mann mit Axt in Offenhausen unterwegs

In Offenhausen gab es am Samstagabend einen Polizeieinsatz, weil ein Mann mit einer großen Axt durch den Neu-Ulmer Stadtteil gelaufen war. Wie die Polizei berichtet, waren Passanten gegen 18.15 Uhr auf den 24-Jährigen Mann, aufmerksam geworden und hatten aus Angst den Notruf der Polizei gewählt.