Am frühen Mittwochmorgen (18.05.) hat es in einen Haus am Ulmer Weinhof in der Nähe der Synagoge gebrannt. Die Polizei teilte mit, dass sie gegen 5 Uhr informiert wurde, kurze Zeit später waren die Beamten gemeinsam mit Feuerwehrleuten am Brandort. Dort stellten sie fest, dass Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss drang.
Der betroffene 41-jährige Bewohner habe auf dem Fensterbrett gesessen. Die Feuerwehr rettete ihn mit einer Leiter. Alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner wurden ebenfalls evakuiert. Nach Informationen des SWR wurde niemand verletzt. Bisherige Ermittlungen der Polizei hätten ergeben, dass der 41-Jährige das Feuer selbst gelegt haben könnte. Die Polizei sicherte Spuren am Brandort. Andere Wohnungen hat das Feuer nicht beschädigt. Laut SWR konnten die Bewohnerinnen und Bewohner noch am Mittwochmorgen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hat der Bewohner das Feuer selbst gelegt? Haftbefehl soll beantragt werden

Der Mann soll am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Ulm vorgeführt werden, die Staatsanwaltschaft werde einen Haftbefehl beantragen. Zum Motiv des 41-jährigen und dem entstandenen Sachschaden machten Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben.