Eines ist Murad Dauod besonders wichtig: In seiner Shisha-Bar „Layali“, die er am 1. November in der Ulmer Oststadt eröffnet hat, wird kein Alkohol ausgeschenkt. Damit möchte der Gastronom Pöbeleien in seiner Location vorbeugen. Er erklärt: „Ich habe in der Vergangenheit Auseinandersetzungen in anderen Bars beobachtet. Derartiges will ich hier nicht haben.“

„Layali“ in Ulm: Shisha-Genuss soll im Vordergrund stehen

Im „Layali“ solle vielmehr der Genuss der Wasserpfeife im Vordergrund stehen, betont der 24-Jährige. Keine Club-Atmosphäre, die Musik läuft leise im Hintergrund. Die Einrichtung: schlicht. Im 65 Quadratmeter großen Innenraum dominieren dunkelbraune Vintage-Möbel, die Getränke der Gäste stehen auf langen Holztischen. Boden und Decke sind in unterschiedlichen Grautönen aufeinander abgestimmt. Eingerahmte Bilder von US-Ikonen wie Muhammad Ali, Tupac Shakur oder Marilyn Monroe zieren die weiße Wand. Von der Decke hängen Lampen im Industrial-Stil. Die Tapete in Backstein-Optik hinter der Bar setzt einen auffälligen Akzent.
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„Ich möchte, dass sich die Gäste hier wie in ihrem eigenen Wohnzimmer fühlen“, sagt Dauod, der mit den ersten Geschäftswochen zufrieden ist und eigenen Angaben zufolge bereits erste Stammgäste gewinnen konnte.

Dauod sieht Konkurrenz-Situation gelassen

140 Tabak-Sorten hat der junge Mann aus Senden im Angebot. Darüber hinaus stehen Softdrinks und Heißgetränke auf der Karte des „Layali“. Das arabische Wort bedeutet übersetzt „Schöne Nächte“ – eine Hommage an Dauods arabische Wurzeln. Über die Konkurrenz in der Ulmer City mache er sich wenig Gedanken: „Ich denke, dass ich mit der Ausrichtung auf Gemütlichkeit meine Nische gefunden habe.“