Tübingen
: Botox ohne Tierversuche

Veit-Simon Eckle von der Tübinger Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin profitiert von einem Förderprogramm der Landesregierung zur Reduzierung von Tierversuchen.
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Schwäbisches Tagblatt

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Bei dem bislang üblichen LD50 Test sind die Mäuse während des Beobachtungszeitraums von drei bis vier Tagen motorisch stark eingeschränkt, entwickeln Sehstörungen und können durch Lähmung der Atemmuskulatur qualvoll ersticken. Derzeit muss noch jede produzierte Charge des Toxins an Mäusen getestet werden. Das Projekt bietet eine konkrete Perspektive zur Ablösung des belastenden Tierversuchs.

Dies ist auch deswegen wünschenswert, weil Botulinum-Toxin weltweit nach wie vor in großem Umfang zu kosmetischen Zwecken eingesetzt wird. Das Gift wird etwa als Botox zur Glättung von Falten verwendet.