Hirschau · Belästigung: Schilder am Hirschauer Baggersee sollen Exhibitionisten abschrecken

Archivbild: Ulrich Metz
Nicht gesetzt„Viele Menschen nutzen den Baggersee in Hirschau vor allem im Sommer gerne zum Schwimmen und zur Freizeitgestaltung. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte über Belästigungen, exhibitionistische Handlungen und weitere Vorfälle sexualisierter Gewalt“, teilt die Stadt mit.
Außerdem sind der kommunale Ordnungs- und Vollzugsdienst und die Polizei seit Wochen verstärkt mit Kontrollen vor Ort. „Wir wollen dazu beitragen, dass alle Besucherinnen und Besucher in Situationen, die dies erfordern, Grenzen setzen, aufeinander achten und Hilfe holen“, lässt sich Gundula Schäfer-Vogel, Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur, zitieren.
Tätermerkmale einprägen
Auch der Notruf 110 ist vermerkt. „Wer eine Belästigung oder einen Übergriff beobachtet, sollte umgehend die Polizei rufen und sich die Tätermerkmale einprägen“, empfiehlt Heiko Kächele, Leiter des Tübinger Polizeireviers. Denn je schneller die Polizei vor Ort ist, desto besser kann sie Straftaten verfolgen und Täter dingfest machen. Wenn man selbst belästigt oder bedrängt wird, kann man andere mit einem Ruf wie „Lassen Sie mich in Ruhe!“ auf die Situation aufmerksam machen. Wer den Angreifer siezt, demonstriert Distanz und zeigt Außenstehenden, dass es sich nicht um eine private Angelegenheit handelt.