Als „böswillige Masche“  und als „üble Schmutz- wie Verleumdungskampagne“ weist Udo Stein, Landtagsabgeordneter der AfD, den Vorwurf zurück, er habe sich beim Rosenmontagsball 2019  über eine dunkelhäutige Person abfällig geäußert.  Er schreibt: „Es ist richtig, dass ich auf dem Bühlerzeller Rosenmontagsball 2019 anwesend war. Ich war dort als Ehrengast geladen und somit allein auf dieser Veranstaltung. Auf dem Weg zur Toi­lette wurde ich von einem Betrunkenen angepöbelt und beleidigt. Ein Vorstandsmitglied des veranstaltenden Bühlerzeller Vereins war bei der verbalen Auseinandersetzung zugegen. Er bedankte sich damals für mein besonnenes Verhalten, welches die Situation schnell beruhigte. Am darauffolgenden Tag zeigte ich den ,Pöbler’ an. Sechs Wochen später erhielt ich Kenntnis von einer Gegenanzeige, in welcher behauptet wurde, dass ich eine rassistische Äußerung getätigt hätte.“
Udo Stein bedauert, dass beide Verfahren eingestellt wurden, „da es damit dem ,Pöbler’ offenkundig gelungen ist, mich straffrei zu beleidigen“. Der Landtagsabgeordnete legt zudem Wert auf die Feststellung, dass weder von ihm noch aus seinem Umfeld eine rassistische Äußerung getätigt worden sei. „Ich wurde auch nicht der Halle verwiesen. Ich habe nach Ende der verbalen Auseinandersetzung die Halle verlassen.“
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Den Vorfall wertet Udo Stein als „mieses Spiel“, das darauf abziele „mittels falscher Behauptung und schäbigen Unterstellungen“ ihn und die AfD sowie deren Glaubwürdigkeit zerstören zu wollen.
Wie diese Zeitung jüngst berichtet hat, wurden beide Verfahren eingestellt. Oberstaatsanwalt Harald Freyer schreibt, es  hätten sich bei der polizeilichen Ermittlung keine Zeugen für die angeblich rassistische Aussage des Abgeordneten  finden lassen. Auch hätten sich keine Zeugen ermitteln lassen,  die bestätigten, dass der Abgeordnete, als er aus der Halle begleitet wurde, bedroht oder beleidigt worden sei.  „Belastbare Anhaltspunkte“  für die eine oder andere Seite hätten sich nicht ergeben, so der Oberstaatsanwalt.