Die Kinderstationen und Kinderintensivstationen im Ostalbklinikum Aalen und im Stauferklinikum in Mutlangen sind wegen des RS-Virus noch immer zu über 100 Prozent belegt. Das Personal der beiden Kinderkliniken ist dadurch weiterhin außerordentlich hohen Belastungen ausgesetzt, teilen die Kliniken Ostalb mit.

Ausweichen nach Aalen oder Mutlangen

Das bedeutet, dass auch in den nächsten Tagen kein pädiatrisches Notfallteam aus Aalen oder Mutlangen in Ellwangen bei geburtshilflichen Notfällen eingreifen kann. Mit Blick auf die Patientensicherheit sind deshalb bis zum 2. Januar keine geplanten Geburten in der St.-Anna-Virngrund-Klinik in Ellwangen möglich. Anstehende Entbindungen, die in Ellwangen geplant waren, können in Aalen und Mutlangen versorgt werden.
Hinzu komme auf vielen anderen Stationen eine überdurchschnittlich hohe Krankheitsquote der Klinikmitarbeiter. Deshalb müssten aktuell geplante Operationen verschoben werden, auch könnten nicht alle verfügbaren Betten belegt werden.