Kürzlich feierte die Belegschaft des Sägewerkes Hirschbach zusammen mit der Geschäftsleitung den Abschluss eines arbeits- und ereignisreichen Jahres im „Grünen Wald“ in Rötenbach bei Untergröningen.
Nach dem Abendessen ergriff Geschäftsführerin und Inhaberin Claudia Hirschbach das Wort, um der Belegschaft für ihre Treue und den vorbildlichen Arbeitseinsatz zu danken. Mitte des Jahres wurden die Maschinen des Langholzplatzes komplett ausgetauscht und ein weiterer Sortierstrang für abgelängtes Rundholz und Fixlängen dazu gebaut. Diese Investition belief sich auf rund drei Millionen Euro und ermöglicht es, täglich bis zu 40 Lastwagenladungen Lang- und Kurzholz einzuteilen, zu entrinden und zu sortieren. Mit dem neuen Platz kann Langholz zu Sondersortimenten eingeteilt werden. Dies sei vor allem von Vorteil für den Privat- und Kommunalwald, welche beide vor allem Langholz anliefern.

Viel Holz gesägt und verkauft

Das abgelaufene Jahr war insgesamt sehr erfolgreich durch ein hohes Rundholzaufkommen von preisgünstigem Sturm- und Käferholz. Die Absatzmöglichkeiten bei Schnittholz konnten ebenfalls aufgrund der guten Gesamtkonjunktur voll ausgenutzt werden. Die Belegschaft wurde durch Lohnerhöhungen und mehrere Sonderzahlungen maßgeblich am guten Betriebsergebnis beteiligt. Für das kommende Jahr ist der Bau eines Blockheizkraftwerkes vorgesehen. Bernd Hirschbach und Dieter Kirchhof dankten ebenfalls für die geleistete Arbeit.
In einem kurzen Film von Karl Jäger und Heinz Hirsch konnten die Mitarbeiter mit ihren Partnern den alten und neuen Rundholzplatz in allen Details auch während der Bauzeit bewundern. Ein fröhlicher Abend, bei dem es viel zu erzählen gab, ging erst spät nach Mitternacht zu Ende.

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Fichtenberg

Info

Hirschbach ist das letzte einer Vielzahl von einstigen Sägewerken im Kochertal, das mit einem Jahreseinschnitt von rund 200 000 Festmetern noch nennenswerte Mengen von Nadelholz, darunter meist Fichte, verarbeitet.