Am Vollschulstandort Sachsenheim sind fast alle Schulen mit W-Lan ausgestattet. Genutzt wird es noch vornehmlich von den Lehrern.
In der Gemeinschaftsschule ist provisorisches W-Lan in Bau A vorhanden, in Bau B nicht. Mit der Sanierung der Schule soll eine Komplettausstattung erfolgen. „Wir verfolgen das Konzept unabhängigen Lernens“, betont Schulleiter Bernhard Dietrich. Dafür werden Inhalte auf einer digitalen Plattform zur Verfügung gestellt. Die Schüler sollen mit ihren Tablets aufs Netz zugreifen können. Bezüglich der Ausstattung meint Dietrich: „Wir müssen schauen, dass wir Chancengleichheit herstellen. Wir wollen das auf jeden Fall anfangen und schauen, wie es sich entwickelt.“
Das Lichtenstern-Gymnasium verfügt seit Sommer 2015 über ein Schulnetz. Auf dieses haben in der Regel aber nur die Lehrer Zugriff. Diese allerdings auch mit ihren privaten Geräten. „Es ist praktisch, wenn man zum Beispiel nur ein Musikstück abspielen will“, sagt der stellvertretende Schulleiter Helmut Dinkel. Sonst herrscht überwiegend Handy-Verbot. Die Oberstufe hat aber einen eigenen Aufenthaltsraum, in dem die Schüler ihre Handys nutzen können, berichtet Dinkel. Punktuell seien auch die Geräte der Schüler gefragt: „Im Physik-Unterricht werden beispielsweise Messungen mit dem Handy vorgenommen“, so der Pädagoge.
In der Kirbachschule ist W-Lan vorhanden. Es gibt schuleigene Laptops für Unterrichtszwecke. Die Kraichertschule verfügt über provisorisches W-Lan. Derzeit bringen die Lehrkräfte ihre privaten Datenverarbeitungsgeräte mit. Der Förderverein spart seit ein paar Jahren auf Schul-Tablets.
Die Eichwald-Realschule gibt ihr W-Lan-Netz für die Schüler bei Bedarf frei. Ansonsten wird es genutzt, um die Beamer anzusteuern. Für die Lehrer ist es freigeschaltet. Lediglich an der Grundschule Kleinsachsenheim gibt es kein W-Lan. msc