Die 16-jährige Reutlingerin Emily leidet an einer seltenen Form von Leukämie und benötigt dringend eine Stammzellenspende. Sowohl der VfL Pfullingen als auch das Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen haben vor Kurzem Stammzellen-Spendeaufrufe gestartet – mehr als 280 Personen haben sich allein bei der Aktion im AEG bei der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) mit Sitz in Tübingen registriert. Insgesamt sind bereits 11 705 Registrierungen über einen besonderen „Emily-Code“ bei der DKMS eingegangen.
Nun gibt es positive Nachrichten und Hoffnung für Emily: Für die 16-Jährige wurden zwei potenzielle Stammzellen-Spender gefunden. „Ich werde stationär zur Chemotherapie aufgenommen und es gibt zwei Spender, die in Frage kommen würden“, schreibt Emily selbst auf ihrem Instagram-Profil. Ob die Stammzellenspender passen und somit für eine Transplantation infrage kommen, wird jetzt getestet.

Hochrisiko-Typ festgestellt

Die Gymnasiastin Emily hatte die niederschmetternde Nachricht in den Sommerferien erhalten: Blutkrebs – dazu noch einer besonders seltenen Art. Nachgewiesen wurde dabei eine spezielle Form, genannt MDS (myelodysplastisches Syndrom) vom Hochrisiko-Typ.

Reutlingen/Pfullingen

Blutkrebs ist die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle bei Kindern. Viele Patientinnen und Patienten können ohne eine lebensrettende Stammzellspende nicht überleben, „und mit der Suche nach geeigneten Spenderinnen und Spendern beginnt immer auch ein Wettlauf gegen die Zeit“, erklärt die DKMS auf ihrer Homepage. Je schneller ein „Match“ gefunden wird, desto größer sind die Überlebenschancen der Patienten.

Jede und jeder kann helfen

Alle Informationen, wie man selbst helfen kann, finden Interessierte unter //www.dkms.de:www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/emily. Die DKMS ist zudem auf finanzielle Spenden angewiesen. Alle Informationen zur Arbeit der DKMS und wie man Geld spenden kann, finden Interessierte auf der Homepage www.dkms.de.