Dem beherzten Eingreifen zweier Autofahrer ist es zu verdanken, dass am zweiten Weihnachtsfeiertag aus einem medizinischen Notfall kein schlimmer Unfall wurde. Um die Mittagszeit war ein 45-Jähriger auf dem Weg von Weißenhorn Richtung A7-Auffahrt, als das vor ihm fahrende Auto kurz nach dem Ortsausgang immer langsamer wurde, statt wie üblich zu beschleunigen. Als der Tacho schließlich nur noch knapp mehr als 20 km/h anzeigte und das Auto auch noch auf die Gegenfahrbahn geriet, entschied sich der 45-Jährige zu handeln.
Er überholte rechts. Beim Blick durch die Seitenscheibe erkannte er, dass der Fahrer ganz offensichtlich nicht mehr bei Bewusstsein war. Kurzentschlossen setzte der 45-Jährige sein Auto vor den anderen Wagen und bremste mit dieser Aktion das Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Seitenscheibe eingeschlagen

Ein zweiter Autofahrer, der das Manöver beobachtet hatte, hielt ebenfalls an. Gemeinsam versuchten die beiden Männer dem Bewusstlosen zu helfen, was sich aber nicht so leicht gestaltete, da das Auto abgesperrt war. Nachdem sie eine Seitenscheibe eingeschlagen hatten, erkannten die Helfer, dass der Mann offenbar einen Krampfanfall hatte. Der herbeigerufene Rettungsdienst brachte den 22-Jährigen schließlich in ein Krankenhaus.