Die Freude über den Zuschlag ist groß: Die Landesgartenschau kommt 2029 nach Günzburg. Das teilt die Stadt mit. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zeigt sich hocherfreut: „Das ist eine gewaltige Chance für Günzburg und die Region.“

Konzept für die Landesgartenschau konnte überzeugen

Die Stadt Günzburg hatte 2021 ihr Interesse bekundet und wurde in den Bewerberkreis der Bayerischen Landesgartenschau GmbH aufgenommen. Mithilfe verschiedener Formate wurden Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Partner aus Wirtschaft, Tourismus und Naturschutz online und in Präsenz in die Ideenfindung eingebunden. Unterstützt vom Büro „Lohrer Hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner“ entwickelte die Stadtverwaltung ein Konzept. Dieses wurde der Bewertungskommission im Rahmen ihres Besuchs im Juli 2022 vorgestellt – und konnte offensichtlich überzeugen.

Landesgartenschau 2029: wertvolles Instrument für die Stadtentwicklung

Bei der Landesgartenschau handele es sich um eine einmalige Chance und ein wertvolles Instrument für die Stadtentwicklung, teilt Jauernig mit. Die Stadt Günzburg hatte sich im Rahmen der Landesgartenschauvergabe für die Jahre 2028 bis 2032 mit Priorität für den Zeitraum 2030 bis 2032 beworben. Der positive Zuschlag für das Jahr 2029 freut die Stadt – stellt sie aber auch vor Herausforderungen. Schließlich muss jetzt alles schneller gehen als gedacht. Das sehe die Große Kreisstadt aber sportlich, heißt es in der Mitteilung.
„Wir stehen vor einer spannenden Aufgabe und freuen uns, diese im stetigen Austausch mit der Bürgerschaft und unseren Partnern in den kommenden Jahren anzugehen“, sagt Jauernig. Als nächster Schritt ist die Gründung einer Projektgesellschaft vorgesehen.

Ulm kommt 2030 zum Zug

2030 wird auch in Ulm eine Landesgartenschau stattfinden, schon zum zweiten Mal. Hierzu laufen gerade umfangreiche Planungen.