Die Nersinger Hardermühle ruft das Weizenmehl Hardermühle Straß Type 405 mit 2,5 Kilogramm und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25. April 2023 zurück. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf dem Internetportal lebensmittelwarnung.de mit.
Bei dem Produkt wurden „Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC)“ festgestellt. Diese Bakterien können zu Infektionen mit Durchfall und Bauchkrämpfen führen. Bei Risikogruppen wie Säuglingen, Kleinkindern, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem können schwere Krankheitsverläufe auch mit anhaltenden akuten Symptomen auftreten. Personen, die das Mehl verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, unverzüglich einen Arzt zu konsultieren und auf eine mögliche Infektion hinzuweisen.

Aus dem Mehl hergestellte Produkte offenbar unbedenklich

„Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Allgemeinen Getreidemehle, Backmischungen und Teige nicht zum Rohverzehr bestimmt sind, sondern stets gut durcherhitzt werden müssen“, heißt es in der Verbraucherwarnung weiter. Aus dem Mehl hergestellte Produkte seien unbedenklich. „Durch das Erhitzen erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.“
Das betroffene Mehl wurde in kleinen Mengen ausschließlich regional im Mühlenladen Brigitt Harder sowie in Metzgereien, Bäckereien und Hofläden in den Landkreisen Neu-Ulm und Landkreis Augsburg vertrieben. Kunden können das Produkt jederzeit gegen Erstattung des Kaufpreises zurückbringen. Bei Fragen können sich Käufer an die Harder-Mühle wenden unter Tel, (07308) 25 22 oder E-Mail info@hardermuehle.de.