„Räume gehen uns alle etwas an“, findet Ulrich Wegenast, Künstlerischer Geschäftsführer des Kongresses „Raumwelten“. „Sei es in der Stadt, in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz.“ Wie kann man Räume besser nutzen? Wie fühlt man sich in ihnen wohler? Wie harmonieren verschiedene Elemente miteinander? Bei den Veranstaltungen geht es genau um diese Fragen. Vom 14. bis 16. November diskutieren Unternehmer, Marketingexperten, Kreative und Szenografien über verschiedene Aspekte von Kommunikation im Raum.
„Man ist sich gar nicht bewusst, welche Elemente in einem Raum auf einen wirken“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer Dieter Kraus. Angefangen vom Raumklang, dem Duft bis hin zur Lichtsetzung – alles habe eine Einfluss auf den Menschen. Die „Raumwelten“ wollen das deutlich machen.
Der Kongress sei aber keineswegs nur etwas fürs Fachpublikum, betonen die Geschäftsführer. Deswegen finden vom 9. bis 17. November die „Raumwelten Public“ an unterschiedlichen Orten in Ludwigsburg und Stuttgart statt. Als besonderes Highlight bezeichnet Wegenast den 17. November. Das Motto des Tages: „Der digitale Raum“. Mit der Virtual-Reality-Brille können Besucher Raum aus einem anderen Blickwinkel erleben – und zwar aus der Luft.  „Die Künstlerin Marie Lienhard hat an einem Ballon eine Kamera installiert, ihn in 30 Kilometer Höhe steigen und dann platzen lassen“, erzählt Wegenast.
Weitere Virtual-Reality-Projekte befinden sich in der „Lichtwolke“. Der pneumatische Pavillon ist übrigens das Herzstück der „Raumwelten“. Das Konstrukt befindet sich auf dem Hof der Filmakademie in Ludwigsburg. „Die Lichtwolke ist für alle offen. Auch wenn man nur einen Kaffee trinken möchte“, sagt Dieter Kraus.

Infos www.raum-welten.com