Die Kaufhausgeschichte in Bietigheim begann schon früh und war genau geplant: Ende der 1960 Jahre machte man sich in Bietigheim Gedanken, wie man im Rahmen der Altstadtsanierung die Kaufkraft halten und zugleich die Attraktivität der Altstadt steigern kann. Im November 1967 wurde im Gemeinderat Bietigheim diskutiert, ob ein so genanntes Gemeinschaftswarenhaus eventuell eine Lösung sein könnte.
Eine 15-köpfige Studiengruppe der Stadt Bietigheim reiste unter Leitung des damaligen Bürgermeisters Lothar Späth im Oktober 1967 dann nach Schweden, um Verkaufsformen der Zukunft zu untersuchen. Unter anderem stand ein Besuch im größten Discountwarenhaus im Norden von Stockholm auf dem Programm.  In  Schweden hatten sich zu der Zeit die  Gemeinschaftswarenhäuser bereits bewährt.
Im Bietigheimer Gemeinderat gelangte man schließlich zu der Ansicht, dass das Mittelzentrum Bietigheim eine zentrale Versorgungseinrichtung benötige. Der Plan war, dass sich unter einem Dach 24 Firmen verschiedener Branchen auf dem Gelände der ehemaligen Krone-Post ansiedeln sollten. Im April 1968 begann die konkrete Projektierung des Gemeinschaftswarenhauses.
18 Millionen D-Mark wurden für das Bauvorhaben eingerechnet. Die Fertigstellung war für Oktober 1973 geplant. Letztendlich zerschlug sich die Idee des Gemeinschaftswarenhauses. Karstadt sprang stattdessen ein. Im September 1974 eröffnete Karstadt mit rund 25 000 Artikel des so genannten kurz- und mittelfristigen Bedarfs seine Pforten im Kronenzentrum.
Der Karstadt wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Bereits im Januar 1977 wurde aus dem Bietigheimer Karstadt ein Karstadt-Warenhaus mit einem so genannten Vollsortiment. Auf drei Stockwerke wurde das Kaufhaus ausgedehnt. Die Verkaufsfläche wurde um 800 Quadratmeter erweitert und 50 neue Arbeitsplätze entstanden. Mit allen Teilzeitkräften waren damals 150 Mitarbeiter tätig. Das Kaufhaus hatte sich inzwischen längst im Kronenzentrum etabliert. Zur Eröffnung des erweiterten Angebots verzeichnete Karstadt einen Käufer-Ansturm wie am ersten Tag.
Im März 1993 eröffnete Tengelmann einen Supermarkt im Erdgeschoss. Karstadt baute die Filiale in Bietigheim-Bissingen zu einem so genannten Themen-Haus um. Im April 2000 wurde der Tengelmann-Supermarkt aufgelöst. Karstadt bot auf der dadurch frei gewordenen Fläche unter anderem Haushaltswaren, Dekostoffe und Kurzwaren an.
Die Zeit der großen Kaufhäuser war jedoch vorbei. Die gesamte Branche schlitterte in eine schwere Krise. Der Rest ist Geschichte: 2007 firmierte das frühere Karstadt-Kompakt-Kaufhaus in Hertie um. Ende Juli 2008 meldete die Warenhaus-Kette Hertie Insolvenz an. Davon war auch der Bietigheimer Hertie betroffen. Zum 31. Juli 2009, also vor zehn Jahren, schloss Hertie die Bietigheimer Filiale.
Das Kronenzentrum wurde komplett umgebaut. C&A eröffnete als erster Mieter im November 2011 eine Filiale im ehemaligen Hertie-Haus. H&M  folgte im März 2012.