Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen wirken sich auch auf die Hochschulen im Kreis aus – der Präsenzunterricht wird wieder wichtiger.
An der Pädgagogischen Hochschule gilt in Lernräumen, Büros und Bibliotheken die FFP2-Maskenpflicht weiterhin. Ausnahme: Wenn in einer Lehrveranstaltung ausreichend Abstand eingehalten werden kann, dürfen die Masken abgenommen werden, sagt Sprecherin Anne Nörthemann.

Teststation bleibt geöffnet

Die Filmakademie plant ab dem dritten Quartal wieder weitgehend Präsenzunterricht. „Dies entspricht auch dem Wunsch der Studierenden und Dozierenden, da gerade bei einem Filmstudium mit hohem Praxisanteil Teamarbeit und Gruppendynamik eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Sprecher Andreas Friedrich. Beides lasse sich über Online-Sessions nur unzureichend herstellen. „Gleichzeitig bitten wir Studierende, Dozierende und Belegschaft weiterhin um das Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten der üblichen Abstands- und Hygieneregeln“, sagt Friedrich. Auch die akadamieinterne Teststation bleibe geöffnet.
An der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg gilt bis Samstag, 7. Mai, die Maskenpflicht, sagt Sprecherin Ulrike Faulhaber. Im Sommer sollen – abhängig von der Corona-Lage und der Größe der Veranstaltung – vorrangig Präsenzveranstaltungen abgehalten werden. „Gesundheit hat die höchste Priorität“, sagt Faulhaber. Während der Pandemie habe die Hochschule viel Geld investiert, um hybride Unterrichtsmöglichkeiten zu schaffen. Obwohl jetzt der Fokus auf Präsenzveranstaltungen gelegt werde, sollen digitale Formate auch künftig eine Rolle spielen.

Anwesenheitspflicht an der HVF

An der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg (HVF) findet bereits seit längerer Zeit wieder Präsenzunterricht statt. Laut Sprecher Andreas Ziegele gilt intern eine Maskenpflicht für alle Hochschulmitglieder und -angehörige in den Gängen und Fluren. Im Seminarraum gilt die Maskenpflicht für die Studierenden, der vortragende Dozierende ist von der Pflicht befreit.
Die Studierenden würden den Präsenzunterricht überwiegend begrüßen und die Maskenpflicht respektieren. Da sie überwiegend verbeamtet seien, gelte für sie eine Anwesenheitspflicht. Ein Fernbleiben sei ohne Verletzung der Dienstpflichten nur krankheitsbedingt möglich.