Kreis Rottweil · Wohnen
: 617000 Euro Fördermittel für Sulz

Aus dem Fördertopf Entwicklung Ländlicher Raum fließen 3,6 Millionen Euro in den Kreis Rottweil - 400000 nach Dornhan.
Von
dun
Kreis Rottweil

Schwäbisches Tagblatt

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Die Stadt Sulz mit Ortsteilen erhält für Innenentwicklung/Wohnen insgesamt 587000 Euro, und zwar 75000 Euro für Dürrenmettstetten, 80000 Euro für Fischingen, 325000 Euro für zwei Projekte in Glatt und 107000 gehen in die Kernstadt. Weitere 30000 Euro stehen für den Bereich „Arbeiten“ in Sulz bereit. Nach Dornhan fließen insgesamt 403000 Euro, und zwar in Innenentwicklung/Wohnen 124000 Euro für die Kernstadt und 49000 Euro nach Weiden sowie für den Bereich „Arbeiten“ 29000 nach Dornhan und 201000 Euro nach Leinstetten.

Der Rottweiler FDP-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Daniel Karrais, teilt mit, dass er sich über gut 3,6 Millionen Euro Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) für den Landkreis Rottweil freut. Die Gesamtsumme kommt 48Projekten zugute. „Die vom Landtag bewilligte Unterstützung ist ein deutliches Zeichen für die regionale Wirtschaft und Bevölkerung“, so Karrais. Dabei gehe es um eine moderne und zukunftssichere Strukturentwicklung im ländlichen Raum mit Blick auf große Transformationsaufgaben wie den Klimaschutz. So werde beispielsweise der Einsatz von CO 2 -freundlichen Baumaterialien gesondert gefördert, um die Infrastruktur nachhaltig auszubauen.

Der Landtag hat für das landesweite Programm ein Volumen von insgesamt 100,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, das 476Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg zugutekommt.

In den Regierungsbezirk Freiburg fließen insgesamt 30,4 Millionen Euro, rund ein Drittel der Gesamtförderung. Dadurch wird ein Investitionsvolumen von mehr als 206 Millionen Euro angestoßen. In 146 Gemeinden sind 393Einzelprojekte zur Förderung vorgesehen. Die geförderten Projekte wurden am Freitag vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bekanntgegeben.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sagte bei der Bekanntgabe: „Die Mittel aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum ermutigen private Projektträger und Kommunen auch in der derzeitigen Lage mit steigenden Kreditzinsen und Baukosten in die Sicherung der Grundversorgung, die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum und auch in kommunale Gemeinschaftseinrichtungen zu investieren.“

14,7 Millionen Euro fürs Wohnen

Die diesjährigen Schwerpunkte des ELR zielen auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Eigentümer von 531 Wohnungen, die zeitgemäß modernisiert, umgebaut, zu Wohnraum umgenutzt oder eigengenutzt neu gebaut werden, können dieses Jahr im Regierungsbezirk mit Zuschüssen von insgesamt 14,7 Millionen Euro rechnen.

Durch den integrierten Ansatz des ELR wird im ländlichen Raum auch das private Gewerbe gefördert. Mit den vorgesehenen Fördermitteln für 69 private Gewerbebetriebe werden 298 Arbeitsplätze neu geschaffen und 636 Arbeitsplätze im Bestand gesichert, so die Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Verlagerung von Gewerbebetrieben aus störender Gemengelage sowie im Bereich der Grundversorgung auf der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen in ländlich geprägten Ortschaften.