Die Unfallspuren deuten darauf hin, dass der Wagen mit seinen beiden Insassen, ein VW Tiguan, von der Kreisstraße abkam. Das Auto war offenbar aus Richtung Neufra nach Rottweil unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve verließ es die Straße und prallte rund 200 Meter weiter gegen einen Baum. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Beifahrer eingeklemmt

Der Beifahrer ist von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit worden. Nach dem Aufprall auf den Baum war er eingeklemmt worden. Der Rettungsdienst kümmerte sich um ihn. Er kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Wie die NRWZ berichtet, soll es sich bei den beiden Unfallopfern laut ersten Informationen um junge Männer handeln. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei waren in großer Zahl vor Ort. Sie gingen zunächst von zwei, teils eingeklemmten Schwerverletzten aus. Die Rettungsarbeiten liefen rasch mit Hochdruck an.

Unfallursache noch unklar

Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Aufräumarbeiten wurde die Verbindungsstraße gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Diese ist noch unklar. Allein der Rettungsdienst stellte ein großes Aufgebot, somit drei Rettungswagen und zwei Notärzte, berichtete der zu deren Koordination eingesetzte Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Manuel Feilcke.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

Kreisbrandmeister Nicos Laetsch informierte sich vor Ort über die Einsatzarbeiten. Die Feuerwehr Rottweil war mit 34 Kräften vor Ort. Die die Feuerwehrsprecher Sven Haberer (Landkreis) und Rüdiger Mack (Rottweil) übereinstimmend berichteten, waren auch Angehörige eines der Unfallbeteiligten vor Ort. Eine Rettungsdienstbesatzung, aber auch der Notfallnachsorgedienst des DRK kümmerten sich um sie.